04 Projekt "Mehr Sonnendächer für Roßdorf" - Dachbesichtigungen

Dachbesichtigungen


Bild zu den Dachbesichtigungen mit Dachlukenausstieg und Foto eines Stromzählerschrankes



Aus Drei wurden Vier

Der "Probelauf" der Dachbesichtigungen fand noch im Januar am 28.01. statt. Hierzu war ein kleiner Erhebungsbogen ausgearbeitet und für die 3 Dächer mit Ausrichtung der Dächer in die Grafik mit den Sonnenstunden eingearbeitet worden. Alle Installationen für die PV-Anlagen wären problemlos durchzuführen. Die Erkenntnis war, dass der Bogen gut geeignet, jedoch um 2 Punkte zu ergänzen war.

Als Wulf Kraneis und Claus Nintzel wieder nach Hause wollten, bestaunte die Nachbarin das verkleidete Liegefahrrad von Wulf. Letzlich stellte sich im Gespräch heraus, dass sie auch gerne ein Sonnendach hätten, Wulf hat es spontan erhoben.


Freitags nach Gundernhausen

In Gundernhausen gab es zwei Anmeldungen zur Dachbesichtigung, die wir ausnahmsweise an einem Freitagnachmittag (3.2.) erledigten. Hier trafen wir erstmals auf ein Ost-West-Dach mit einem Westdach aus vielen Teilbereichen, u.a. einer großen Gaube mit anderer Dachneigung. Und dazu noch eine Garage mit Flachdach. Dann können die geneigten Aufständerungen beliebig, vorzugsweise nach Süden ausgerichtet werden.

Das andere Gebäude war ein älteres Fachwerkhaus mit einer Heizung im Obergeschoß. Eine Verbindung vom Dach dorthin wäre einfach, nicht jedoch zum Zählerschrank im Erdgeschoss. Hier ist noch zu prüfen, ob eine "Einspeisung" in die Stromverteilung im Obergeschoss erlaubt ist.



Der Wichtigste meldet sich krank

Am folgenden Samstagmorgen kam die Hiobsbotschaft von Wulf Kraneis: "Grippe, muss im Bett bleiben, bin am Montag wieder fit". So habe ich dann vor 11 Uhr telefonisch versucht, alle Hausbesitzer zu erreichen. Mit Vieren konnte ich gleich Termine für Montag ausmachen, in einem Fall kreuzte ich zum Besichtigungstermin mit der schlechten Nachricht persönlich vor der Haustür auf. Auch hier war der Montagnachmittag noch möglich.


Terminverschiebung um 2 Tage

Noch nicht ganz fit, aber nach 2,5 Stunden im Einsatz, waren weitere 5 Dachbesichtigungen erledigt.

Auch hier zeigte sich eine große Spannbreite von "problemlos" bis zu "eher beengt" bzw. "Klärungsbedarf wegen Einspeisung". Diesmal hatten wir den Bedarf, mehr Fotos zu machen. Bisher konnten wir noch niemanden unmittelbar ausschließen, d.h. in allen 11 Fällen ist u.E. eine Installation von PV-Anlagen möglich.



Anmeldungen mehren sich

In den letzten Tagen sind noch drei Interessenten dazugestoßen, die die Informationsveranstaltungen mit besucht haben. Das ist sehr erfreulich.


Erste Anmeldungen zu Mitgliedschaft und NEWSLETTER

Mittlerweile haben sich aus dem Personenkreis der "Sonnendächer" zwei als Mitglied und einer zum Bezug des NEWSLETTERS angemeldet. Auch dies freut uns.



Kurzfristige Umdisponierung

Nachdem alle Termine für die nächsten fünf Dachbesichtigungen am 11.02.2017 fixiert waren, kam kurzfristig noch eine Absage. Zum Glück fand sich noch ein Mitglied, der "vorgezogen" werden konnte. Eigentlich wollte er erst sein Dach sanieren, bevor er an eine Installation herangehen wollte. Die Besichtigung ergab dann, dass das Dach vom Nebengebäude eine so flache Neigung aufweist, dass aufgeständerte Module mit Südausrichtung die beste Lösung seien, zumal dann alles unabhängig von einer Dachsanierung ist. Bei einem weiteren "Kunden" mit Ost-West-Dach kann an eine Wandmontage nach Süden gedacht werden, wenn der Nachbar einen riesigen Nadelbaum beseitigt.


Zahl der Anmeldungen steigt

Mittlerweile haben sich bei einigen Hausbesitzern offene nichttechnische Fragen klären lassen. Damit hat sich die Zahl der Anmeldungen zu Dachbesichtigungen von 23 auf 26 erhöht.

Davon haben wir wieder fünf weitere Dächer zur Besichtigung am 18.02.2017 ausgewählt und besucht.

Besonders erwähnenswert ist der Haushalt mit einer Elektro-Fußbodenheizung mit einem verhältnismäßig sehr hohen Stromverbrauch, der über zwei Zähler unterschiedlich tarifiert wird. Der Hausherr hatte selbst schon geklärt, dass es in diesem Fall auch eine Möglichkeit gibt, den Sonnenstrom einzuspeisen und zu messen. Ein gleicher Fall mit dann besonders hohem Eigenstromverbrauch ist uns bekannt.



Noch eine Anmeldung

Am 23.02. meldete sich ein weiterer Interessent  aus dem Baugebiet "Erlehe". Sein (Fertig-) Haus steht noch gar nicht, jedoch ist vorbildlich die Installation der PV-Anlage bereits vorgesehen. Damit kann eine Beteiligung am Gemeinschaftsprojekt erfolgen, auch wenn bisher nur Pläne des Hauses existieren.


Die letzten Dachbesichtigungen

Am 24.02. wurden vorerst die letzten beiden Dächer besichtigt. In einem Fall war zu klären, ob und in welcher Menge Module auf die Stirnwand im Zusammenhang mit einer Fassadenrenovierung und Wärmedämmung aufzubringen wären, in anderen Fall musste der Hausbesitzer überzeugt werden, seine Satelitenantenne zu versetzen.



Noch eine letzte Anmeldung

Am 25.02. meldete sich ein weiterer Interessent. Der Nachbar eines Besuchten war auch interessiert. Wegen der bekannten Dachverhältnisse waren in vereinfachter Form nur noch Kabelableitung sowie die Unterbringung von Wechselrichter und Zähler zu klären. Daher wurde er noch aufgenommen.


Der Sack wird zugemacht

Insgesamt 28 Interessierte bilden jetzt die Sonnendächer-Gemeinschaft. Leider mussten wir ein Dach noch aussortieren, da es mit Asbestplatten belegt ist. Auch wenn bei der geringen Dachneigung wie ein Flachdach zu behandeln und nur Gestelle aufgelegt werden, sind die behördlichen Auflagen so hoch, dass die Kosten und Umstände eine PV-Installation ausschließen.


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